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Aktuelles

  • Workshop an der Kirchlichen Hochschule
    Am 4. Dezember findet an der Kirchlichen Hochschule ein Workshop über neutestamentliche Lektionare...[mehr]
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    Im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs 2196 „Dokument – Text – Edition, Bedingungen und Formen ihrer...[mehr]
  • Termine
    Hier finden Sie die Termine des Graduiertenkollegs im ics-Format. Hinweis: Damit der Kalender...[mehr]

Forschungsumgebung des Kollegs:

Inneruniversitärer Rahmen und strukturelle Einbindung

 

Die Bergische Universität Wuppertal (aktuell über 20.000 Studierende) ist eine junge Universität. Dennoch hat sie sich auf einigen Feldern international profiliert. Dazu gehört ohne Frage der Bereich der Editionen. Die Editorik besetzt auch aktuell in der Schwerpunktbildung an der Bergischen Universität Wuppertal eine prominente Position und ist expliziter Bestandteil einer der sechs offiziellen Profillinien („Sprache, Erzählen und Edition“) dieser Universität. Auch die ebenso relativ junge Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel besitzt in ihrer Profilierung einen editorischen Schwerpunkt, der unter anderem durch das Institut für Septuaginta und Biblische Textforschung international sichtbar ist.


Die Bedeutung dieser Schwerpunktbildung zeigt sich in der gezielten Berufung von Professorinnen und Professoren mit einschlägiger editorischer/editionswissenschaftlicher Expertise in den letzten Jahren in den Fächern Germanistik, Geschichte, Latinistik, Philosophie, Theologie sowie Druck- und Medientechnologie. Diesen Weg will die Bergische Universität Wuppertal im Sinne einer strukturellen Ausrichtung fortsetzen und den Bereich der Digital Humanities stärker profilieren. Die genannten Fächer tragen nicht nur das Kolleg, sondern betreiben seit dem WS 2010/11 gemeinsam den bundesweit einmaligen und sehr gut angenommenen Master-Studiengang „Editions- und Dokumentwissenschaft“. Er vermittelt editionswissenschaftliche Kompetenzen und transdisziplinäre Grundlagen für textbasierte historisch-philologische Fächer. Über die curriculare Ausbildung findet jährlich eine themenzentrierte Heranführung an paläographisch-editorische Forschungsfelder im Rahmen von Sommerakademien in Kooperation mit umliegenden Universitäten statt.


2011 hat die intensive Zusammenarbeit der genannten Fächer zur Gründung des Interdisziplinären Zentrums für Editions- und Dokumentwissenschaft (IZED) als zentraler wissenschaftlicher Einrichtung der Bergischen Universität Wuppertal geführt. Es nimmt Aufgaben in der Doktorandenausbildung wahr, bündelt die vielfältigen editorischen und dokumentbezogenen Forschungsvorhaben an der Bergischen Universität Wuppertal und bietet ein Forum für den Austausch zu übergreifenden, fachspezifischen und editionswissenschaftlichen Fragen zwischen den beteiligten Fächern und Wissenschaftskulturen auf universitärer und (inter)nationaler Ebene. Es veranstaltet seit seiner Gründung regelmäßig Workshops z.B. zu digitalen Editionen, Editionen in der Geschichtswissenschaft und in der Latinistik, Vortragsreihen („Wuppertaler Editionen stellen sich vor“). Personell stellt das IZED den Kreis der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, die das Graduiertenkolleg tragen.


Das inhaltliche Fundament sowohl des Studiengangs als auch des IZED stellen die zahlreichen laufenden und geplanten Editionsprojekte dar. Sie werden von ganz unterschiedlichen Drittmittelgebern wie der DFG, dem Land Niedersachsen, der Schwitters-Stiftung, dem SNF, der Thyssenstiftung und der Gerda-Henkel-Stiftung gefördert sowie in internationalen und nationalen Kooperationen umgesetzt, was durch die personellen Verbindungen beispielsweise mit der Arbeitsgemeinschaft für germanistische Edition und der European Society for Textual Scholarship losgelöst vom Einzelprojekt in editionswissenschaftlicher Perspektive befördert wird.


Das Graduiertenkolleg situiert sich folglich an der Bergischen Universität Wuppertal in Kooperation mit der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel in einem in intellektueller wie institutioneller und infrastruktureller Hinsicht idealen wissenschaftlichen Umfeld, das zudem durch mehrere Editionsprojekte auch international sehr gut vernetzt ist. Zu den von den beteiligten Fächern aktuell durchgeführten Editionsprojekten siehe hier.

zuletzt bearbeitet am: 27.05.2016