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Prof. Dr. Jochen Johrendt
E-Mail: johrendt{at}uni-wuppertal.de

 

Wissenschaftlicher Koordinator:

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Dokument – Text – Edition

Bedingungen und Formen ihrer Transformation und Modellierung in transdisziplinärer Perspektive

(Bergische Universität Wuppertal, Federführung, in Kooperation mit der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel)

 

Die Bergische Universität Wuppertal sowie die Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel verfügen über einschlägige – von den jeweiligen Hochschulleitungen zur Profilierung der Universitäten auch durch gezielte Berufungen unterstützte – Schwerpunkte im Bereich der Edition. Das seit April 2016 von den Fächern Druck- und Medientechnologie, Germanistik, Geschichte, Klassische Philologie, Philosophie sowie evangelische Theologie getragene Graduiertenkolleg ist daher institutionell und personell ideal eingebettet. In der zweiten Förderphase (Oktober 2020 – März 2025) treten die Fächer Informatik, Digital Humanities und Kunstgeschichte planmäßig hinzu.

Das Kolleg untersucht die fachspezifische Edition von Dokumenten mit Blick auf eine zu entwickelnde transdisziplinäre Editionsmethodik/Editionstheorie und nutzt dabei die Doppelgesichtigkeit der Editorik als theoretischer Disziplin und wissenschaftsgeleiteter Praxis: Durch Arbeiten zur Editionstheorie und theorierelevante Einzeleditionen wird das Feld des Edierens abgesteckt und an die (fach)wissenschaftliche Nutzung der Editionen rückgebunden. Das Graduiertenkolleg ruht auch in der zweiten Phase auf drei Themensäulen: Es fragt im ersten Themenbereich Dokument nach dem bisher transdisziplinär nicht hinreichend thematisierten eigentlichen Gegenstand der Edition. Im zweiten Themenbereich wird der Text als emergentes Produkt (disziplinär geprägter) editorischer Prämissen und der Arbeit am Dokument behandelt. Im dritten Themenbereich Edition/Editorik kommt das Kolleg von Erkenntnisdifferenzen der Fächer zu transdisziplinären Methodik- und Theoriebausteinen.

So wird eine breite Neuvermessung der Editorik vorgenommen. Sie wurde durch Dissertationsprojekte in der ersten Förderphase exemplarisch fundiert sowie methodisch-theoretisch abgesichert und soll nun um transdisziplinäre Theoriekerne bereichert werden. Standen in der ersten Förderphase die Relation von Dokumentverständnis und Textbegriff im Zentrum der Kollegdiskussion sowie im Rahmen der Dissertationsprojekte die Beschreibung fachspezifischer Differenzen, so soll dieses Feld in der zweiten Förderphase um multi- und transmediale Perspektiven auf das Dokument und seine editorische Aufarbeitung erweitert werden. Die transdisziplinäre Perspektive – insbesondere auf die „Edition als vernetzten Wissensraum“ im Zuge des digitalen Wandels – wird maßgeblich durch die beiden hierzu neu geschaffenen W3-Professuren für Data & Knowledge Engineering sowie für Digital Humanities verstärkt.

Forschungsprogramm

 

In Kooperation mit:

Gefördert durch:

zuletzt bearbeitet am: 04.01.2021